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Kater Findus inspiriert uns zum Schreiben

„Pettersson zeltet“ als Schreibanlass in Kl. 2b

In bestimmten Abständen schreiben die Schüler der Klasse 2b in ihren Schatzbüchern. Hier ist Raum für kreative Schreibanlässe zu bestimmten Textvorgaben, oder für Texte, die komplett frei von den Kindern verfasst werden.

Im Anschluss an die Schreibzeit, die meist mit Entspannungsmusik unterlegt wird, bauen die Kinder einen Lesethron auf. Hier nimmt Platz, wer seinen Text präsentieren und dem Feedback der Klasse stellen möchte. Auch Tipps zur Überarbeitung werden hier benannt.

Klasse 2b

Die ersten warmen Frühlingstage gaben Anlass, das Kinderbuch „Pettersson zeltet“ als Vorlage zu wählen. Es wurde den Kindern vorgelesen, bis zu der Szene, in der Kater Findus allein in seinem Zelt liegt und auf seinen alten Besitzer Pettersson wartet.

Heraus kamen viele interessante Geschichten, mit deren Veröffentlichung die Kinder, deren Texte hier dargestellt werden, ausdrücklich einverstanden waren. Es wurden lediglich Rechtschreibfehler und Satzzeichen korrigiert:

Findus ist allein im Zelt“ (von Leticia)

Es ist dunkel, die Geräusche sind ganz anders. Auf einmal bewegt sich das Zelt und schwabbelt hin und her. Es wurde immer gruseliger und Findus sagte: „Hmm, warum wollte ich nur allein in das Zelt? Es war keine gute Idee. Naja, dann versuche ich einfach mal zu schlafen.“ Aber das ging nicht, weil er immer hören musste, was da draußen rumlungerte und auf einmal kam einer herein.

„Ha, ha, ha, da hast du dich aber erschreckt“, sagte Petterson entschuldigend. „Der Wetterbericht ist jetzt zu Ende.“ „Ok, aber für´s nächste Mal bitte anklopfen“, sagte Findus.

„Pettersson zeltet“ (von Dana)

Findus liegt im Zelt. Auf einmal hört er Geräusche. Findus

gruselt sich. Auf einmal wackelt das Zelt. Findus zittert. Er

guckt vorsichtig raus. Auf einmal erschreckt Helma das

Huhn ihn. Dann sagte Findus: „Pettersson, die Hühner sind ausgebrochen. Dann rannte Pettersson aus dem Haus. „Wo?“,

sagte Pettersson. Dann sagte Helma: „Nein, wir sind nicht ausgebrochen, jemand hat den Stall aufgemacht.“ „Aber

wer war das?“, sagte Findus. Er wäre ganz schwarz gekleidet,

sagte ein anderes Huhn. „Psst! Habt ihr das auch gehört?

Das kam aus dem Stall.“

„Pettersson und Findus“ (von Lennox)

Findus liegt allein im Zelt. Er hat schreckliche Angst. Erhört komische Geräusche und denkt ein Dino kiegt ihn gleich. Aber das war nur Pettersson. Pettersson waar sehr müde. Er sagt, er würde nun schlafen. Er war richtig müde….

Am nächsten Tag hat Pettersso mit Findus Verstecken gespielt und Pettersson hat sich im Busch versteckt und dann hat Pettersson gezählt und Findus hat sich hinterm Baum versteckt und ist eingeschlafen. Pettersson hat Findus gerufen und dann haben beide geschlafen. Am nächsten Tag hat Pettersson mit Findus geschaukelt, dann haben sie gegessen und dann haben sie Fernsehen geguckt. Sie haben bis 1 Uhr Fernsehen geguckt und dann haben sie einen Kuchen gebacken, dann haben sie ihn gegessen und dann waren sie krank.

„Pettersson zeltet“ (von Finja)

Findus liegt im Zelt und Pettersson kommt nicht mehr zurück.

Findus hat Angst und sucht ihn mit den Hühnern, doch sie

haben noch nicht überall gesucht. Nun gehen sie zum See und

da ist Pettersson auch nicht und sie gehen in den Wald, doch

was sehen sie da? Pettersson ist eingeschlafen und dann hat

Findus Pettersson gerufen und Pettersson ist aufgewacht

und sie sind nach Hause gegangen und sind ins Zelt gegangen

und erzählten sich Geschichten und schliefen sofort ein.

Pettersson und Findus zelten (von Emily)

Findus liegt allein im Bett. Er kriegt Angst. Jemand macht das Zelt auf. Findus hat Angst. Jemand nimmt ihn und Findus springt vom Arm. Er rennt in den Wald. Er rennt und rennt und bald bleibt er stehen. Er wusste nicht, wo er war. Er sah einen Menschen. Er hatte wieder Angst. Er rannte, aber er wusste nicht, dass es Pettersson war und Pettersson rief: „Findus, bist du es?“ Er sagt: „Pettersson, jemand hat mich geschnappt!“ „Findus, das war ich. Komm, wollen wir zum Zelt?“ „Pettersson, kannst du mich tragen?“ „Komm her, Findus!“

„Pettersson und Findus zelten“ (von Nohman)

Findus sagt: „Ich möchte mal die Natur erforschen.“ „Pettersson sagt: „Hmm, wir könnten zelten.“ „Ja, ja, looooos!“ „Pettersson sagt: „Du bist zu ungeduldig.“

  1. Kapitel:

Pettersson und Findus gehen am nächsten Tag zelten im Wald. „Wann können wir gehen?“, fragt Findus. Pettersson sagt: „Jetzt Findus.“ „Findus sagt: „Endlich!!“ Er sprang. „Da sind wir. Wow!“ Findus sagt: „Beinahe könntest du auch runterfallen.“

Aber dann bewegte sich etwas und Pettersson rannte weg und zurück nach Hause.

3, Kapitel: Ein Spuk im Zelt

Findus war traurig. Er weinte und weinte. Auf einmal bewegte sich etwas. Er sagte: „Wo ist meine Milch? Kann es sein?… Ach so etwas gibt es doch gar nicht. Ich erzähle einen Quatsch. Geister gibt es doch gar nicht.“

  1. Kapitel: Es war ein Streich

Auf einmal kam Pettersson und sagte: „Ich habe dich die ganze Zeit erschreckt.“ Findus sagte: „Ich habe mich nicht erschreckt.“ „ Jo, jo!“, antwortete Pettersson.

„Pettersson und Findus zelten“ (von Tabea)

Findus liegt allein im Zelt. Das Licht war für Fndus an. Er hatte ein bisschen Angst. Pettersson war den Wetterbericht gucken gegangen. Er hörte ein Geräusch. Es waren zum Glück nur die Hühner. Er vermisste Pettersson. Er wusste zwar, dass Pettersson nur den Wetterbericht guckt und gleich wieder kommt, aber er hatte trotzdem Angst. Nun schlief er ein. Später kam Pettersson wieder. Findus schlief schon. Nun schlief Pettersson auch.

Am Morgen wachte Findus auf. Er weckte Pettersson auf. Nun war Pettersson acuh wach. Pettersson holte Frühstück und nun aßen sie Frühstück. Dann ging Findus nach draußen zu den Hühnern. Die waren inzwischen auch wach. Pettersson holte fürs Mittag Eier, weil es zum Mittag Pfannkuchen gab. Dazu gab es Nutella und Apfelmus. Dann ist Findus nochmal raus gegangen und dann wurde es langsam Abend. Findus wollte wieder im Zelt schlafen. Findus hat Pettersson gefragt. Der hat ja gesagt.

Werkstattarbeit der 2a zum Buch „Die große Wörterfabrik“

Im Winter begannen wir mit einer Werkstattarbeit zum beliebten Kinderbuch „Die große Wörterfabrik“ von Agnès de Lestrade. Vorrangige Ziele waren, die eigene Lesekompetenz zu steigern, das Wissen über die bisher gelernten Wortarten Nomen und Verben zu wiederholen und unterschiedliche Schreibanregungen zu erhalten. Da die meisten Aufgaben in Partnerarbeit gelöst werden sollten, kamen wir schnell miteinander ins Gespräch und übten uns in kooperativen Lernformen.

Als Auftakt sahen wir eine kurze Filmsequenz, die den Beginn des Buches zeigt und uns die Hauptfigur Paul vorstellt. Paul lebt nämlich im Land der großen Wörterfabrik. In diesem Land muss man Wörter kaufen und schlucken, bevor man sie aussprechen kann. Das Sprechen ist also sehr teuer und es gibt nur wenige Menschen, die es sich leisten können. Paul hat nur wenige Wörter. Sie sind also sehr wertvoll und er bewahrt sie für jemand Besonderes auf.

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Lesetagebuchkartei in der Klasse 4a

Im November 2015 probierte unsere Klasse 4a ein neues Projekt im Deutschunterricht aus. Statt einer Klassenarbeit sollte die Abgabe des Lesetagebuchs eine Leistung sein, die benotet wird. Unsere Deutschlehrerin verteilte uns zunächst die Lektüre „Ben liebt Anna“, die wir lesen würden. Danach erhielt jeder ein DIN A4-Blankoheft und unterschiedliche Zettel zum Einkleben. Lesetagebuchkartei in der Klasse 4a weiterlesen

Kunst zum Basiswortschatz – Ein Wörterbild entsteht

_Kunstbild 2-detDen Kindern geeignete Rechtschreibstrategien an die Hand zu geben, die sie befähigen eigenständig über die Rechtschreibung nachzudenken, ist ein wichtiges Anliegen des Deutschunterrichts.
Die Klasse 3c hat das Frühlingsgedicht „Der Maler Frühling“ von Hoffmann von Fallersleben behandelt und auswendig gelernt. Da in dem Gedicht viele Frühlingswörter eingebaut sind, sollte es als Grundlage zur Erstellung eines Wörterbildes dienen. Kunst zum Basiswortschatz – Ein Wörterbild entsteht weiterlesen