Raumgestaltung

Wie unsere Räume unser Lernen unterstützen

Eine förderliche Gestaltung der Klassenräume führt zu mehr Konzentration, Kreativität und Miteinander. Diese Kernaussage einer Schulfortbildung setzen wir in unserer Schule in den letzten Monaten zunehmend um.

Im Sommer ´09 hat das Kollegium der Schule Am Sooren an einer Fortbildung mit dem Titel „Wenn der Raum das Lernen unterstützt“ teilgenommen. Die Referentin Beate Prügner ist seit vielen Jahren als Dipl. Ing. der Architektur und Raumplanerin tätig und auf die Gestaltung von Lern- und Lebensräumen für Kinder spezialisiert.

Durch klar aufgeteilte Lernbereiche geben wir den Kindern Struktur und Orientierung und entdecken für uns Lehrer neue Möglichkeiten den Unterricht individualisierter zu gestalten.

Elemente unserer neu gestalteten Lernräume sind beispielsweise:

  • Die Einrichtung einer konzentrations-fördernden Raummitte, der sog. „freien Mitte“, durch einen großen, rutschfesten, runden Teppich. Hier sammeln sich die Kinder u.a. zum Morgenkreis, zum Unterrichtsgespräch, zur Präsentation ihrer Lernergebnisse u.v.m.. Durch die freie Mitte entstand nun in vielen Klassen auch mehr Raum für Bewegung und Spiel.
  • In sog. „Lernbüros“ haben die Kinder an kleinen Gruppentischen ihren festen Lern- und Arbeitsplatz. Hier wird intensiv erarbeitet, geübt und weiterentwickelt, was vorab in der freien Mitte eingeführt wurde. In einigen Klassen sind die einzelnen Lernbüros durch neu angeschaffte Regale abgegrenzt, in denen jedes Kind sein Material unterbringt, bzw. dem Kind ein persönliches Fach zur Verfügung steht.
  • Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit können durch gezielte Farbakzente im Klassenraum, wie die Farbe des Teppichs und eine ruhige Wandgestaltung unterstützt werden.
  • Durch separierte und strukturierte Bereiche im Klassenraum schaffen wir für die Schüler Orientierung und Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten und zum Spiel.

Grundschule in Hamburg Rahlstedt